Die Groß Niendorfer feierten im
Jahre 2010 bereits ihren fünften Weihnachtsmarkt. Entstanden ist
dieser aus der Idee heraus, Geld für die Sanierung des Glockenstuhls
zu sammeln. Dafür werden rund 15.000 Euro benötigt. Zusammen mit den
Erlösen des Weihnachtsmarktes und Spenden sowie etlicher
Eigenleistungen, ist das Geld fast zusammen und im Frühjahr 2011
kann mit der Sanierung begonnen werden.
Den Festgottesdienst gestalteten die Groß Niendorfer
selber. So bilden
Kinder und Erwachsene in der
Vorweihnachtszeit
einen Chor, mit dem sie auftreten
und damit sich und
den Besuchern des Gottesdienstes
eine Freude
bereiten. Sogar eine szenische Lesung
hatten sie
einstudiert und bereicherten so den Ablauf.
Die Besucher wurden
in das Programm einbezogen, im
dem man gemeinsam einen
Canon einstudierte.
Nach dem Gottesdienst traf man sich draußen zum
gemütlichen Klönsnack bei Glühwein, Bratwurst oder
Wildschweinbraten
Auch in Kladrum trafen sich die
Einwohner zu einem Weihnachtsmarkt. Es war der zweite in Folge und
wurde von der Dorfgemeinschaft vorbereitet und durchgeführt. Auch hier
begann alles mit einem Gottesdienst in der kleinen schmucken
Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert, die im 30-jährigen Krieg
zerstört und dann wieder aufgebaut wurde.
Der Chor aus
Groß Niendorf, zu dem Kinder und Erwachsene gleichermaßen
gehören und der sich dort alljährlich zur Weihnachtszeit bildet,
hatte auch in der Kladrumer Kirche gesungen. So vervielfältigte
sich die Auftrittsmöglichkeit und auch die Einwohner der
Nachbargemeinde konnte sich daran erfreuen.
Torsten Blank sorgt am Grillstand
für heiße Würstchen
Marita Blank und Sabine Ihde
beim Waffelbacken
Die AWO-Seniorengruppe
am Kuchenbasar
Trotz Minusgrade hielt man es
aus, vor allem am wärmenden Feuer und backte Knüppelkuchen
In Kladrum ließ sich auch der
Weihnachtsmann auf einem historischen Gefährt blicken und hatte
Dank etlicher Sponsoren sogar Süßigkeiten und Obst
zum Verschenken an Groß und Klein bei sich