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Besondere und kuriose Storchgeschichten
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30. Juli 2011 (SVZ vom 30.07.2011)

Storch abgeschossen? Mestliner besorgt
Schlimmer Verdacht im Storchendorf: Jugendliche mit Luftgewehr gesehen

MESTLIN Das Storchendorf Mestlin vermisst ein Jungtier. Von drei kleinen Vögeln sind definitiv nur noch zwei im Nest. Dass zeitgleich mit dem Verschwinden des kleinen Langschnabels Mestliner Bürger in der Nähe Jugendliche mit einem Luftgewehr beobachteten, lässt ausgerechnet im offiziellen Storchendorf einen schlimmen Verdacht aufkeimen. Ohnehin scheint die Population stark zurückzugehen. Zogen die majestätischen Vögel 1994 noch 20 Junge auf, wären es in diesem Jahr sechs gewesen. Konkret sei es am Nest bei der Bäckerei Melchert zu so einem Vorfall gekommen. In der Tat waren dort zunächst drei Jungstörche geschlüpft. Das bestätigen mehrere Einwohner. Eines der Tiere soll vor einigen Tagen leblos am Nestrand gelegen haben. „Der Flügel hing runter“, beobachtete Manfred Melchert. Am nächsten Tag war der Vogel nicht mehr zu sehen. Die Suche am Boden blieb erfolglos – und der Jungstorch verschwunden. Um auszuschließen, ob das Tier vielleicht doch noch im Nest liegen würde, hätte man hoch hinauf müssen. Bürgermeister Uwe Schultze schaltete das Ordnungsamt des Amtes Goldberg-Mildenitz ein. Das übergab die Angelegenheit an Thomas Möser von der Unteren Naturschutzbehörde in der Kreisverwaltung. Dieser wiederum leitete die Sache weiter an den Storchenbeauftragten Konrad Peßner...
Unsere Zeitung konnte nun gestern mit Hilfe des Leitenden Verwaltungsbeamten und Leiters des Ordnungsamtes Goldberg-Mildenitz Marko Kinski , der die amtseigene Hubbühne organisierte, einen Blick ins Nest werfen – aus sicherer Distanz wohlgemerkt. „Wäre man dichter herangefahren, hätte das die anderen Jungvögel beunruhigt, und die noch nicht ganz flugfähigen Vögel hätten vor Aufregung das Nest verlassen“, meinte der Storchenbeauftragte Konrad Peßner. Der Blick ins Nest bestätigte die Befürchtungen der Mestliner: Der dritte Vogel ist verschwunden. Auch wenn nun klar ist, dass kein Kadaver im Nest liegt, bleibt unklar, wie das dritte Junge verschwand. „Es kann durchaus sein, dass ein Adler sich des Tieres annahm, denn die gibt es in der hiesigen Region und die fressen auch Aas. Eine andere Erklärung habe ich nicht. Wäre es runter gefallen und dort von einem Tier weggeschleppt worden, hätte man Spuren gefunden“, meinte Peßner.
Michael-Günther Bölsche

20. Dezember 2010:

Der Kindergarten in Mestlin heißt jetzt "Storchennest"

Der Kindergarten in Mestlin hat ein schönes Weihnachtsgeschenk bekommen. Er trägt seit dem 20. Dezember 2010 den Namen "Storchennest". Damit endet eine über 50-jährige Namenslosigkeit.
Mitarbeiter des SUBZ e.V. Herzberg haben das Schild sowie ein Spiel aus Holz gefertigt und es den Kindern und Erzieherinnen übergeben. Die Idee hatten Eltern und Erzieher.

mehr zum Kindergarten: hier

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