Am Palmsonntag, dem 20. März 2005,
stellte sich Pastor Kornelius Taetow in der Kirchgemeinde
Mestlin vor. Derzeit wohnt er in Güstrow, wurde 1972 in Crivitz geboren
und studierte in Rostock Theologie.
Seine zweieinhalbjährige Vikarzeit absolvierte er in Malchin.
Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Für den Pastor sind nach seinen
Worten die Kinder- und Jugendarbeit und die Kontakte im Dorf
sehr wichtig!In
seiner ersten Predigt in Mestlin überzeugte er mit Worten über die
Aufrechnung von Liebe. Ob alles in Geld messbar ist in dieser heutigen
Zeit? Liebe ist mehr als Geld, sie ist nicht materiell messbar und
dennoch der größte Schatz! Wenn man liebt, dann rechnet man nicht auf.
Denn Liebe kann viel mehr auf dieser Welt bewegen, als alles Geld.
Nun wird der Kirchgemeinderat
sein Votum abgeben und danach wird der Landessuperintendent dieses
Ergebnis dem Bischof vortragen. Eine eventuelle Amtseinführung könnte
dann im Monat Mai erfolgen.
 |
 |
|
Pastor Taetow stellt sich den Fragen |
Nach dem ersten Gottesdienst |

Pastor Kornelius Taetow ins Amt eingeführt
Am 1. Mai 2005 wurde Pastor Kornelius Taetow in
sein Amt eingeführt.
Damit hat die Vakanzzeit nur rund drei Monate gedauert.
 |
Der Einzug
der Pastoren der Propstei
und der Ehrengäste |
Bis auf den letzten Platz war sie gefüllt, die
kleine Dorfkirche zu Mestlin. Der Grund war ein sehr festlicher, denn der Vikar
Kornelius Taetow wurde ordiniert und zum Pastor zur Anstellung in der
Kirchgemeinde Mestlin und Techentin berufen. An dem Festgottesdienst nahmen
neben dem Landessuperintendenten Ernst-Friedrich Roettig auch die Pastoren der
Propstei sowie weitere Ehrengäste teil.Gestaltet wurde der Gottesdienst von
einer gemischten Bläsergruppe aus Malchin und Goldberg sowie vom Frauenchor aus
Techentin.
Landessuperintendent Roettig wünschte dem Pastor Taetow, dass er die „Sprache
und das Denken der hiesigen Leute erlernen sollte, um sie zu verstehen“. Der
Boden reiche wie in Mecklenburg üblich von Sand bis zum Lehm und hat auch viele
Steine. Dies im übertragenen Sinne bedeutet, dass es kein leichter Weg sei, den
„Samen in den Boden zu legen, denn auch der Boden muss
mitmachen“.
Kornelius Taetow griff dieses Thema auf und verglich in seiner ersten Predigt
als Pastor zur Anstellung das Leben mit einem Labyrinth. Um dort hindurch zu
finden, benötigt man Hilfe und Unterstützung. „Doch dazu muss ich mir
eingestehen, dass ich Hilfe benötige“. Und so bat Taetow um die Hilfe und
Unterstützung der Propstei, der Kirchgemeinde, aber auch aller anderen in der
Kommune, um die neuen Aufgaben zu meistern und – um im Bild zu bleiben – den
Acker gut zu bestellen.
Die
Ordinationsfeier
Der Einzug der Pastoren aus
der Propstei,
der Vikargemeinde Malchin und weiterer Gemeinden

In der ersten Reihe Pastor z.A. Kornelius Taetow in der ersten
Reihe links
und daneben Landessuperintendent Ernst-Friedrich Roettig

Der Segen vom Landessuperintendenten
sowie ausgewählter Assistenten |

die erste Predigt als Pastor zur Anstellung |
Auch nach dem Festgottesdienst zog sich das
Thema der übertragenen Bodenbearbeitung in diesem Frühjahr durch den weiteren
Verlauf. Der Vorgänger im Amt, Jens Krause (jetzt in Neukloster) überreichte
einen Blumentopf, in der Hoffnung, dass dieser auch anwachsen möge und
eines Tages Blüten tragen würde.
Eine kleine Abordnung aus der Vikargemeinde Malchin mit dem Pastor Thomas Waack
an der Spitze überreichte einen Spaten für die grobe Arbeit, eine Hacke für die
leichteren Arbeiten sowie eine Harke zum Glätten des Bodens. Für mitunter
notwendige Schnitte war auch eine kleine Gartenschere darunter.
 |
 |
| Die Grüße
überbringt der Vorgänger Jens Krause... |
...und
Vertreter der Vikargemeinde Malchin mit dem Pastor Thomas Waack |

Der Ausgang als Pastor zur Anstellung
mit dem Landessuperintendenten Ernst-Friedrich Roettig (rechts)


