„Es ist die dritte Messe dieser
Art und wir freuen uns, dass wieder zahlreiche Weidmänner und Einwohner
aus der Region gekommen sind“,
meinte Hegeringleiter Hans-Werner Marien nach der
Messe.
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An der Orgel: Helmuth Jatho |
In der Predigt mahnte Pastor Kornelius
Taetow, die Erde zu bewahren und zu erhalten. "Wir haben nur diesen einen
Planeten und tragen eine hohe Verantwortung für uns und künftige
Generationen", meinte Taetow. An Hand der Legende des Heiligen Hubertus, der
im 17. Jahrhundert gelebt haben soll, rief er dazu auf, dass zur Jagd auch
Hege und Pflege gehöre. So wie die Mitglieder des Hegeringes Mestlin, die
das Wild in schlechten Wintern füttern, Anpflanzungen vornehmen, damit das
Niederwild Schutz hat und den Wildbestand so hält, dass auch andere
Tierarten überleben können, müsse
es im Leben generell zugehen. Das Verhältnis zwischen Jagd und Hege
sollte stimmen und beachtet werden.
Die Prioritäten müssen neu gesetzt werden. Man darf nicht, wie Hubertus
einst dem Wild hinterher hetzte, heute alles ausbeuten, ohne an die Zukunft zu
denken. Der Mensch solle nicht ständig auf der Jagd nach materiellen Gütern
sein. Das Öl geht zur Neige, die Meere sind überfischt - das Verhältnis
zwischen Mensch und Natur muss neu überdacht werden, damit die Erde
bewohnbar bleibt.
Spontanen Applaus bekamen am Ende die Mitglieder der Jagdhornbläsergruppe
„Weidmannsheil“ Eldenburg Lübz für ihre liturgische Gestaltung des
Gottesdienstes und Helmuth Jatho für sein Orgelspiel.
