Frage:
Wie kam es zur Uraufführung in Mestlin?
Waszerka: Größere Häuser im Land Mecklenburg-Vorpommern zeigten
wenig Interesse und der Autor Roman Kowalski und auch ich wollten es auf
die Bühne bringen. Nicht zuletzt wegen der Aktualität. Denn das Stück lebt
auch von seiner Gesellschaftskritik.
Frage: Warum Mestlin und warum im Kulturhaus?
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Regie: Ingo Waszerka (hinten)
Technik: Peter Enterlein
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Waszerka: Das Stück spielt ja
in Mecklenburg und die Probleme sind, trotz kleinerer regionaler
Unterschiede, im Wesentlichen gleich. Da die Künstler auch noch in der
Gemeinde Mestlin wohnen, bot es sich an. Und das riesige Haus bedarf
dringend mehr als nur verbaler Unterstützung! Hier ist es zusätzlich
leicht, da die Gagen relativ niedrig ausfallen konnten und die Gemeinde
uns unterstützt und auch in der Saalmiete finanziell entgegenkam.
Frage: Wird diese Premierenvorstellung eine Eintagsfliege sein?
Waszerka: Nein, wenn es gewünscht wird, können wir auch hier in
diesem Haus weitere Vorstellungen anbieten. Außerdem laufen Gespräche,
dieses Stück in Berlin und auch zu den Ruhrfestspielen in
Recklinghausen aufzuführen.
Interview: Michael-Günther Bölsche