Eine gute Tradition der
Jugendfeuerwehren des Amtes Goldberg-Mildenitz fand von
20. bis 21. August 2011 seine Fortsetzung:
Der Marsch über zehn Kilometer mit vielen Stationen im Rahmen eines
zweitägigen Zeltlagers. „Er fand das dritte Mal statt und beinhaltet
Theorie und Praxis des Feuerwehreinmaleins auf etwas andere, sportlich
und spaßige Art, zu erleben“, sagt René Möller der Jugendwart der
Wendisch Warener Nachwuchsgruppe. In diesem Jahr war der Ausrichter die
Freiwillige Feuerwehr Neu Poserin mit ihrer Jugendwartin Franziska Witt.
Ihren Kameraden sowie allen anderen beteiligten Einsatzkräften gilt ein
großer Dank für das Engagement und die Bereitstellung von Technik und
Material sowie für die Betreuung.
Höhepunkte der Stationen waren zum Beispiel das
Dreirad. Hier war es für die Mädchen und Jungen gar nicht so einfach,
einen vorgeschrieben Parcours zu absolvieren und dabei mit den beiden
Hinterrädern zu lenken. Geschicklichkeit und Köpfchen waren auch
gefragt, als es darum ging, einen Messbehälter mit Wasser an sechs
Bändern von ebenso vielen Personen in der Waage zu halten und sich dabei
fortzubewegen. Spaß hat auch das „Figurenbauen“ gemacht. Diese mussten
ausschließlich aus Teilen der Feuerwehrausrüstung bestehen.
Neben den Stationen war auch ein „Brand“ zu
löschen. Am Sonnabendabend brannte ein wenig Stroh und bei diesem
Einsatz durften die Nachwuchskameraden sogar mit Wasser löschen. „Wir
haben natürlich einen Druckminderer eingesetzt, der den Wasserdruck auf
2,5 bar begrenzte“, sagte Möller.
Die Jugendwehren sagen allen beteiligten Sponsoren
Dank für deren Unterstützung dieses Zeltlagers sowie der Neu Poseriner
Bevölkerung für deren Verständnis, dass es vielleicht auch mal etwas
laut wurde.
Letztlich erhielten alle beteiligten Wehren einen
Pokal und der große Wanderpokal kann nun für immer in Wendisch Waren
stehen. Die Mädchen und Jungen haben diesen drei Mal in Folge gewinnen
können.

3. Jugendfeuerwehrmarsch im Amt Goldberg-Mildenitz in Neu Poserin.
Teilnehmer waren die JFw Neu Poserin, Wendisch Waren, Dobbertin,
Goldberg und Mestlin.
Hier die Vertreter mit ihren Pokalen.