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Auf dieser Seite berichten wir über
ausgewählte Aktionen sowie Ausstellungen
des Vereins "Denkmal Kultur Mestlin e.V.

Palastkunst 2009 Landwirte + Widerstand Jugendtag

25. April 2009:

Foyer wieder in der Originalgröße

Am 25. April rief der Verein "Denkmal Kultur Mestlin" e.V.  zu einem Subbotnik auf. Ziel war der Abriss der Trennwand, die der einstige Förderverein installiert hatte und seither das große repräsentative Foyer teilte und viele Mestliner störte. Viele kamen, um zu helfen. Auch wenn die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, so ist es wieder als das originale Foyer erkennbar. Die Lampen stammen ursprünglich aus dem "Gummisaal", der späteren Klubgaststätte.


Die schwarze Wand trennt das Foyer vorübergehend wegen der noch ausstehenden weiteren Arbeiten

19. Juli 2008:

Am 19. Juli 2008 haben die Mitglieder der Bürgerinitiative einen Verein unter dem Namen "Denkmal Kultur Mestlin e.V. i.G." gebildet, um als juristische Person bessere Möglichkeiten des Handelns zu haben. Als 1. Vorsitzende wurde Claudia Stauss gewählt.

19. Juli bis 31. August 2008:

Fotoausstellung im Kulturhaus Mestlin
Unter dem Motto "SEENLANDKUNST" präsentiert die Fotografin Angelika Lindenbeck Landschaftsimpressionen aus Mecklenburg-Vorpommern. Es ist ein Teil von 20 Ausstellungen mit Kunst und Kunsthandwerk in Mecklenburg, die von privaten und öffentlichen Veranstaltern gemeinschaftlich präsentiert wird.
Die Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

18. April 2008:

Treffen der Bürgerinitiative mit Vertretern des Schweriner Landwirtschaftministeriums, des Landesamtes für Denkmalpflege, des Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH (biota) zum Thema, wie kommt man an die dringend benötigten Fördermittel

Teilnehmer:
Katrin Schildt Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH (biota)
Anja Bollmohr
Ewa Prync-Pommerencke Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege
Thomas Reimann Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Uwe Schultze Bürgermeister
Michael-Günther Bölsche freier Journalist

sowie Mitglieder der Bürgerinitiative



Zu Beginn startete ein Rundgang um das Kulturhaus und über den Marx-Engels-Platz

Peter Enterlein sprach zu Beginn noch einmal über die Vorhaben der Bürgerinitiative, die letztlich dazu dienen sollen, das Ensemble rings um den Marx-Engels-Platz mit Leben zu erfüllen. "Diese Altlast mit Denkmalszertifikat ist eine Last, doch wie kann man dieses Ensemble retten und vor dem weiteren Verfall schützen?", war eine seiner Kernfragen. Es geht, so Enterlein, um die schrittweise Verwirklichung der Ziele: Bespielbarkeit des Kulturhauses und Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten im ehemaligen Pflegeheim. "Die kulturelle Bedeutsamkeit des Kulturhauses und der Gemeinde von einst wieder herstellen und dazu die schrittweisen Sanierungsmaßnahmen, die parallel laufen sollten", forderte die Bürgerinitiative. Die Nutzung soll durch die Gemeinde erfolgen. An eine Mitverantwortung des Landes wird in diesem Zusammenhang appelliert.
Ewa Prync-Pommerencke vom Landesamt für Denkmalschutz findet "die Ideen toll, aber es braucht Finanzen und Personen". "Nebenbei" kann man so ein Haus nicht wirtschaftlich führen. Und Sponsoren seien ganz wichtig, doch welches Konzept hat die Bürgerinitiative? "Das Ziel muss die Nutzung sein, nur dann ist eine Förderung verantwortbar. Auch sie bestätigt, dass das Kulturhaus und das Ensemble für die Gemeinde eine große Belastung sei.
Thomas Reimann vom Schweriner Landswirtschaftsministerium schloss Fördermöglichkeiten zwar nicht aus, meinte aber, dass die Realitäten eine andere Sprache sprächen. Für die Möglichkeiten von Förderungen müssten geklärt werden, wer der Betreiber ist, welchen Nutzen es haben wird, wie die Betriebskosten eingespielt werden, wie will man wirtschaftliche Engpässe überwinden. Es werden unbedingt privatwirtschaftlicher Einsatz und Risiko verlangt. "Wer Geld will, muss auch Geld mitbringen", meinte Reimann und wies darauf hin, dass man mindestens 51 Prozent der Kosten selber aufbringen müsse. Er selber glaube aber nicht an eine dauerhafte betriebswirtschaftliche Nutzung. Diese sei aber notwendig, da man 12 Jahre lang mit einer Rückzahlung der Fördermittel rechnen müsse, sollte das Projekt nicht wie erwartet laufen.
Auch die Vertreter vom Institut biota verwiesen auf die Wirtschaftlichkeit und ein tragfähiges Konzept.
Am Ende waren es ernüchternde Informationen seitens der Vertreter des Ministeriums, der Denkmalpflege und des biota-Institutes. Aber sie waren ehrlich, offen und realistisch und es gab dennoch die Erkenntniss, dass kleine Schritte möglich seien. Thomas Reimann meinte: "Die Visionen der Bürgerinitiative sind gut, aber wie konkret diese verwirklicht werden können, ist die Hauptfrage. Die Ziele müssten noch mehr untermauert werden", so seine Forderung. Und daran will die Bürgerinitiative nun arbeiten.

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Copyright © M. - G. Bölsche, 19374 Mestlin  / letzte Aktualisierung: 02.02.2012